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Meine Antonia - Antonias Geschichte


Als ich erfahren hatte das ich schwanger bin, war ich 17 und schon Anfang 4. Monat. Nach dem ersten Schock habe ich mich echt gefreut; ein Baby zu bekommen. Es war jedoch eine sehr schwere Schwangerschaft. Kurz nachdem ich von der Schwangerschaft erfahren hatte, hab´ ich auch schon starke Blutungen bekommen und lag eine Woche im Krankenhaus. Die Blutungen dauerten an. Bei einer der normalen Untersuchungen beim Frauenarzt bemerkte meine Ärztin eine "kleine" Auffälligkeit und schickte mich wieder in die Klinik zur Feinsonographie. Da angekommen wartete auch schon der Arzt auf mich, der einen sehr unfreundlichen Eindruck machte. Bei der Untersuchung redete er mit seiner Kollegin und ich spürte schon, dass etwas nicht in Ordnung sei. Voller Angst folgte ich ihm in sein Büro und er erzählte mir, das mein Baby krank ist, ohne mir die Krankheit zu erklären, nur das Antonia nie laufen lernen wird. Er gab mir eine Frist von einer Woche, zu entscheiden, ob ich das Baby wegmachen lassen will. Da ich keine Ahnung hatte vom Leben und von den Behinderungen, die mein Kind hatte, hab ich ein paar Tage danach entschieden, das Baby wegmachen zu lassen. Einen Tag vor dem Termin bin ich durch Karstadt gelaufen und habe mir Babysachen angeschaut und bin dann zu dem Entschluß gekommen, meine Antonia zu behalten, ich wollte sie nicht töten, wollte sie lieben und ihr das Leben schenken, ganz egal, wie krank sie war! Immer noch in dem Kaufhaus wollte ich zur Toilette und auf der Rolltreppe ist die Fruchtblase gesprungen...ich hatte furchtbare Angst. Der Krankenwagen kam und brachte mich ins Krankenhaus. Nachdem ich ca. eine Stunde auf dem Gang gelegen hatte, hat man mich endlich untersucht und festgestellt das meine Antonia, die ich so ins Herz geschlossen hatte, nicht mehr lebt! Mir wurden am nächsten Tag wehenfördende Zäpfchen an den Zervix gelegt, und als die Wehen kamen, wurde mein Muttermund mit Zangen geöffnet und ich wurde in den Kreissaal geschoben. Ich musste meine geliebte Tochter unter Wehen zur Welt bringen. An diesem Tag ist in mir etwas zerbrochen. Das war der 17.7.2001. Seitdem mache ich mir täglich fürchterliche Vorwürfe. Ich habe meine Kleine beerdigt und fahre immer noch so oft es geht, zu ihrem Grab. Mich plagen Alpträume und ich kann das einfach nicht vergessen, was da passiert ist.

Ich hoffe, dass ich mit meiner Geschichte anderen Eltern etwas Mut zusprechen kann und dass sie wissen, nicht allein mit ihrem Schicksal zu sein. Dass es auch anderen so geht, wie mir und euch.

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hallo,das ist meine noch unfertige homepage,viel spaß!
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